Ende eines verlorenen Lebens
1. Kapitel
***
Unsterblich duften die Linden -
Was bangst du nur?
Du wirst vergehen, und deiner Füße Spur
Wird bald kein Auge mehr im Staube finden.
Doch blau leuchtend wird der Sommer stehn
Und wird mit seinem süßen Atemwehn
Gelind die arme Menschenbrust entbinden.
Wo kommst du her? Wie lang bist du noch hier?
Was liegt an dir?
Unsterblich duften die Linden .
(Ina Seidel)
***
Ein schneidender, eisiger Wind wehte durch die kalten Ruinen.
Der Geruch von Verbranntem und kaltem Rauch lag in der Luft.
Die Sonne leuchtete fahl, fast kränklich durch den Schleier von dunklen
Wolken.
Einzelne, schwere Regentropen fielen auf den harten Boden und wischten das
Blut, das noch nicht in die Erde gesickert war, langsam weg.
An manchen Stellen stieg zarter, grauer Qualm in den schwarzen Himmel auf,
an den Stellen, wo die Glut, von einem noch zuvor so mächtigen Feuer
glimmte.
Das leise kratzende und klickernde Geräusch von kleinen Steinen, die bei
Seite gestoßen wurden, durchdrang die erdrückende Stille wie ein
Donnerschlag.
In dem schwachen Licht der Sonne konnte man eine dunkle Gestalt erkennen.
Schwarze Haare fielen ihr wirr ins Gesicht, ihr Umhang, der mit Blut
durchtränkt war, hing schwer und in Fetzen an ihr herab und hellgrüne Augen
starrten trübe ins Leere.
Hier war es also zu Ende gegangen.
Harry Potter ging mit müden, humpelnden Schritten durch die kalten Ruinen.
Seinen Zauberstab hielt er kraftlos in der Hand.
Hier war es also zu Ende gegangen, hier im Versteck Voldemorts, in Marvel
Castel.
Hier war die Entscheidung gefallen, die Entscheidung über das Schicksal der
Welt.
Und Harry Potter hatte ein zweites Mal überlebt.
Genauso wie diese Welt.
Harry wusste eigentlich gar nicht wohin er ging - seine Füße trugen ihn
einfach durch die Ruinen der Festung Voldemorts.
In der Übelerregenden Trance in der er sich befand, nahm er immer wieder am
Rande zusammen gekrümmte Körper wahr - er wusste nicht, ob es Auroren oder
Todesesser waren.
Es waren zu viele die hier lagen, die in diesem elend, langen Kampf gegen
Voldemort gestorben waren.
Wie viele?
So viele haben ihr Leben gelassen - Prof. McGonagall, gestorben bei dem
Versuch ihre Schüler zu beschützen und Hagrid, der nur hatte helfen wollen.
Ron, vor Harrys Augen vom dunkeln Lord ermordet, in seinen Armen
gestorben -
Es waren einfach zu viele.
Er hatte viele in den Tod gerissen, sogar noch indem Moment, wo er ihm
selbst schon gegenüber stand.
Der Fluch aus Harrys Zauberstab hatte Voldemort direkt in sein Herz
getroffen.
Hatte er überhaupt eins gehabt?
Doch bevor die Welt von ihm erlöst werden sollte, hatte der dunkle Lord,
seinen Zauberstab noch einmal gegen die Todesesser, seine eigenen
Untergebenen, gerichtet.
Sie sollten mit ihm untergehen.
Waren sie wirklich alle tot?
Harry nahm einen Todesesser mit schwarzem Haar, den Mund zu einem stummen,
nie gehörten Schrei geformt, zwischen Ruinen wahr.
Sein Herz machte einen Sprung - nein, es war nicht Snape.
Warum war er erleichtert?
Harry stieß mit dem Fuß gegen etwas Weiches, er blickte hinab und fuhr mit
einem erstickenden Schrei zurück.
Vor ihm lag eine junge Frau, die die Kleidung der Auroren trug.
Ihre braunen Haare waren Blut verklebt, ihre Haut an manchen Stellen
verbrannt und ihre Augen starrten leblos zu ihm hinauf.
War da etwas Vorwurfsvolles in ihrem toten Blick?
Harry spürte, wie ein stechender Schmerz in sein Herz fuhr.
Sie ähnelte Hermine -
Lebte sie? Lebten all die anderen noch?
Dumbledore? Sirius? Lupin?
Gab es Hogwarts noch? Hatte es den Todesessern standhalten können?
Hatten sie es genauso geschafft wie er?
Was war mit den Dursleys?
Warum machte er sich ausgerechnet Sorgen um sie?
Was, wenn sie alle Tod waren?
War er dann allein auf dieser Welt?
Allein, auf dieser zerschundenen, gebrochenen Welt?
Harry schwirrten so viele Fragen im Kopf, doch es gab keinen der sie hätte
beantworten können - zumindest nicht hier in dieser Leere, nicht hier in
diesen kalten Ruinen.
Harrys Augenlider waren schwer, er fühlte sich unglaublich müde.
In seiner Kehle kämpfte sich ein Schrei hoch, der mit aller Macht nach
außen
dringen wollte.
Er schrie - hörte nichts - aber er spürte den Schmerz in seiner Kehle,
den heißen Schmerz des Schreis.
Er spürte Schmerz in seiner Seele, die Spuren die dieser Kampf hinterlassen
hatte.
"EXPELLIARMUS!"
Harry war, als würde er einen Felsbrocken in den Rücken gerammt bekommen.
Er schlug auf die harte Erde auf, ein betäubender Schmerz durchfuhr wie ein
Blitz seinen ganzen Körper, der bleierne Geschmack von Blut füllte sofort
seinen ganzen Mund aus, aus seiner Trance gerissen, spürte er zum ersten
Mal auch wieder die hämmernden Schmerzen in seinem Kopf, sein Zauberstab
segelte durch die Luft und landete mit einem leisen Geräusch irgendwo
zwischen den Ruinen
Harry hustete und ein Schwall Blut ergoss sich über die verbrannte Erde.
Er versuchte sich keuchend aufzurichten, als er plötzlich brutal am Kragen
gepackt und auf die Füße gerissen wurde.
Für einen kurzen Moment war die erdrückende Stille in die Ruinen von Marvel
Castel zurückgekehrt, die Stille des Todes, einzig von dem rasselnden
Atemgeräusch von Harrys gegenüber durchbrochen.
Der unerträgliche Schmerz in Harrys Körper legte sich nur sehr langsam und
durch einen Schleier von einer ekelhaften Benommenheit, blickte er in zwei
eiskalte, stahlblaue, stechende Augen.
"Mr. Malfoy?", röchelte er fassungslos.
Ein beinahe irres Lächeln umspielte die kalkweißen Lippen Lucius Malfoy.
Seine einst so silberblonden Haare wirken grau und strähnig unter all dem
Schmutz der auf ihnen lag, sein Umhang war zerrissen, an seinen Händen
klebte Blut.
In Harry wallte eine Welle des blanken Zorns und der Übelkeit auf.
Er wusste, wessen Blut das war - das Blut von Auroren - und vielleicht auch
das von seinen eigenen Kumpanen.
Der Griff an Harrys Kragen wurde grober.
"Harry Potter" Es war nicht Mal ein flüstern, und dennoch hatte Harry das
Gefühl, Mr. Malfoy hätte die Worte in die Weite hinaus gebrüllt.
"So hast du ein zweites Mal überlebt . ein zweites Mal hast du den dunklen
Lord gestürzt, ein zweites Mal diese Welt gerettet ."
Harry schnappte nach Luft.
Lucius hatte seine Faust mit voller Wucht in Harry's Magen gerammt.
Er ließ Harry los, der keuchend in die Knie sackte.
Lucius hob seinen Fuß und wuchtete ihn Harry abermals in den Magen.
In einem gleißend hellen Lichtblitz, zerplatze ein Schwall von Farben vor
Harry's Augen, ein stechender Schmerz bohrte sich tief in seine Lungen und
jegliche Luft wurde aus ihm heraus gepresst.
Er schnappte vergeblich nach Luft, atmete das noch übrig gebliebene Blut in
seinem Mund ein, hustete und krümmte sich auf dem Boden wie ein verletztes
Tier.
Malfoy kniete sich neben ihm nieder.
"So viele haben dafür gesorgt, dass du all die Jahre überlebst",
er ließ ein leises, raues Lachen vom Wind verwehen.
" - und haben dabei ihr eigenes gelassen. Dein kleiner neugieriger Freund
Weasly. war Arthur traurig? Aber hat ja noch einen ganzen Schlag von dem
Balg, da kommt es doch auf den ein oder anderen doch nicht an - Minerva,
Dumbledore und Hogwarts treu bis in den Tod, eine wahre Gryffindor - und
dann dieser fette Narr von Hagrid - es war ein leichtes gewesen sich seiner
zu entledigen, glaubte wirklich, er hätte eine Chance gegen mich -"
Harry sog die Luft schneidend zwischen seinen Zähen ein.
"Sie wahren das?", flüsterte er.
"Sie haben Hagrid umgebracht?"
Ein hämisches Lächeln huschte über das blasse, ausgemergelte Gesicht
Malfoys.
"Ja Harry, dass war ich - glaubst du, der dunkle Lord würde sich an solch
einem Bastard wie Hagrid es war, die Finger schmutzig machen?"
Harrys Kopf hämmerte.
Ein Schwall des Hasses braute sich in seinem Innersten zusammen und Harry
hätte
Malfoy am liebsten erschlagen - wenn er es gekonnt hätte.
"Aber ich, kleiner Harry Potter", sagte Malfoy fast sanft und seine Stimme
hörte sich merkwürdig fern an,
"Ich werde dir nicht noch einmal die Chance auf ein drittes Überleben
gewähren. Hier sollst du sterben, hier, hier wo du auch meinen geliebten
Meister umgebracht hast -Schade eigentlich" Seine Augen blitzten.
"Schade dass du das Angebot von Draco damals nicht angenommen hast - du
wärst ein großartiger schwarzer Magier geworden Harry Potter, da bin ich
mir sicher, der Erbe des dunkeln Lords, der Erbe Salzar Slytherins -"
Harry rang immer noch nach Atem.
"Was denn Mr. Malfoy?", keuchte er, mit vor Hass bebender Stimme.
"Zu feige den Namen ihres Herren auszusprechen? Traurig darüber selbst
keinen Erben mehr zu haben?"
Malfoys Gesicht verzog sich zu einer zornerfüllten Grimasse.
Der Schrei der darauf aus Harrys Kehle drang, zerriss ihm fast die Lungen.
Malfoy hatte einen grob geschliffen, silbernen Dolch tief in Harrys
Schultern gebohrt.
Das irre glitzern in Malfoys Augen wurde immer stärker.
Er drehte den Dolch, der noch immer in Harrys Schulter steckte, mit einem
Ruck herum.
Vor Harrys Augen verschwand für einen kurzen Augeblick die gesamte
Umgebung, der Schmerz ließ ihn beinahe die Besinnung verlieren.
"Du und dieser Muggelliebende Narr von Dumbledore", zischte Malfoy,
"Du und er haben mir, mit eurem dummen, nichtswissenden Geschwätz meinen
einzigen Sohn geraubt - "
"Ihr Sohn hat einfach eingesehen was gut für ihn ist, er hat verstanden,
dass Voldemort nicht seine Bestimmung ist und vorallem nicht seine Zukunft
ist - ",
presste Harry, zwischen den Zähen hervor.
Malfoys Gesicht verzerrte nun zu einer hässlichen Fratze.
"Du elender Bastard!", brüllte er.
Er zog seinen Zauberstab.
Harry riss entsetzt die Augen auf.
Sein Zauberstab lag irgendwo hier in den Ruinen, in seinem Arm steckte ein
Dolch, sein Kopf wollte zerbersten, er konnte sich vor Schmerz nicht einmal
Bewegen und sein Verstand setzte in diesem Moment völlig aus.
Er konnte sich nicht wehren.
Malfoy hob seinen Zauberstab, richtete ihn auf Harry und donnerte,
"AVADA - "
"STUPOR!!"
Lucius Malfoy wurde mit der Wucht von einer kleinen Kanone nach hinten
gerissen, er flog regelrecht über die Ruinen und schlug brutal auf dem
Stein auf, wobei etwas unüberhörbar und mit einem übel erregenden Knacken
in seinem Körper zerbrach.
Harry hob unter Schmerzen geschüttelt den Kopf.
Unter rasselndem Atem, an den kalten Stein der Ruinen Marvel Castels
gelehnt, sich von der grauen, trügerischen Helligkeit des Himmels stark
abhebend, stand ein großer, schlanker Mann.
Harrys Herz machte einen Sprung, aber sein Magen krampfte sich schmerzhaft
zusammen.
Die langen, schwarzen Haare des Mannes, hingen ihm strähnig und verklebt in
sein aschfahlweißes Gesicht, aus seiner Nase und seinem Mundwinkel
sickerten feine Rinnen von Blut, seine Robe hing in Fetzen und verbrannt an
ihm herab, die schwarze Weste darunter war zerrissen, sein weißes Hemd war
von Staub und Dreck bedeckt, sein rechter Ärmel Blut durchtränkt und den
Zauberstab hielt er, wie als wäre er eine schwere Last, angestrengt in
seiner Rechten.
Mächtige, weiße Atemwolken, erhoben sich bei jedem der unregelmäßigen
Atemzüge des Mannes in den kalten Himmel empor.
Der ganze Körper des Mannes bebte, nur ein bisschen, aber Harry sah es
trotzdem.
Ein leises klirren von Metall auf dem Stein, hallte unangenehm kreischend
in den Ruinen wider.
Die abgewetzte, lange, schlanke Klinge eines Schwertes glitzerte im
schwachen Licht silbern aus der schwärze der Umgebung hervor, der Schaft
war besetzt von granatroten Rubinen, manche glänzten, andere starrten Harry
blind entgegen.
Das Schwert Grodic Gryffindors!
Harry hob mühevoll seinen Kopf noch ein Stück hoch und blickte in zwei
tiefschwarze Augen, in denen er Schmerz und Hoffnungslosigkeit wieder fand.
Und in diesem Augenblick setzte auch Harrys Denken wieder ein.
"Professor Snape??"
Snape stieß sich matt von den Ruinen ab und humpelte, das Schwert achtlos
zwischen den Ruinen liegend lassend, in Harrys Richtung.
Ein Kloß der Übelkeit schnürte sich in seiner Kehle zusammen:
An Snapes Bein klaffte eine riesige Wunde, die in allen möglichen Farben
von
Fleischrot bis pechschwarz glänzte.
Ein schmerzerfülltes Ächzen, nicht weit von Harry ließ ihn herum fahren.
Malfoy kroch mühevoll zwischen den Ruinen hervor, sein linker Arm stand in
einem abnormalen Winkel von ihm weg, von seinem Kopf rannte ihm Blut ins
Gesicht und überströmte es.
Er hob den Kopf.
"Du!!", entfuhr es ihm, seine Augen weiteten sich vor Zorn und totaler
Verblüffung und er sackte zurück in die Ruinen.
"Überrascht?"
Keiner der üblich Sarkastischen Untertöne schwang in Snapes leiser,
durchdringender Stimme mit, sie war erfüllt vom puren Hass.
Er warf den Zauberstab Harry zu, der es geschafft hatte, sich einigermaßen
Aufzurichten. Harry erkannte, dass es seiner war.
Malfoy kroch, die Augen auf Harry und Snape gerichtet, fast panisch in die
Ruinen zurück.
"Verdammt, du bist tot!", schnappte er. "Tot!!"
Snape regte sich nicht, tat gar nichts, er stand regungslos da wie eine
Statue und blickte Malfoy eisig an.
"Merkwürdig", sagte er langsam. "Ich fühle mich noch erstaunlich lebendig .
was zumindest den Schmerz betrifft ."
Malfoy lachte rau.
"Und jetzt Severus? Was willst du jetzt tun? Mich töten? Oder willst du das
Potter überlassen?"
Snape zuckte innerlich zusammen, als er feststellte, dass Harry neben ihm
stand, und Malfoy mit einer Abscheu anschaute, als wäre er ein
Übelerregendes, glitschiges Etwas. Was er für ihn wohl auch war.
"Töten sie ihn nicht, Professor", sprach Harry plötzlich.
Snape wie Malfoy sahen ihn mit dem Ausdruck des puren Erstaunens an.
"Er ist es nicht wert, dass wir uns die Finger an ihm schmutzig machen."
Harry wandte sich Snape zu.
"Bringen wir ihn nach Askaban. Soll er dort Peter und allen anderen die es
verdient haben dort einzusitzen, Gesellschaft leisten. Von mir aus kann er
dort krepieren."
Harrys Augen waren ausdruckslos, als er dies alles sagte. Kein Mitleid,
kein Zorn oder gar Hass war in ihnen zu sehen. Sie waren einfach nur leer.
Snapes Gesichtszüge waren kaum merklich weicher geworden.
Er konnte es sich selbst nicht erklären, aber im Grunde genommen war er
fast . froh, Malfoy nicht töten zu müssen. Er hatte schon zu viele auf dem
Gewissen.
Es war nur ein Bruchteil von Sekunden, kürzer als ein Wimpernschlag, als
Malfoy plötzlich vor Harry stand.
"ARRRH!!!"
Malfoy hatte Harrys Arm gepackt und so brutal umgedreht, das der Arm
einfach aus dem Gelenk gesprungen war. Er rammte ihm seinen Ellenbogen ins
Gesicht, grapschte sich seinen Zauberstab und richtete ihn auf Snape.
Snape knallte mit einem ohrenbetäubenden Krachen gegen eine bröcklige Säule
und wurde unter den herabstürzenden Steinbrocken begraben.
"Siehst du Severus, siehst du? Mich bekommt ihr nicht so leicht, MICH
NICHT!!"
Snape kämpfte sich hustend und keuchend aus seinem Gefängnis hervor.
Sein aschfahlweißes Gesicht schien in Blut getränkt worden zu sein, sein
ganzer Körper war blutig und zerissen.
Mit raschelndem Umhang ging Malfoy auf ihn zu, packte ihn mit seinem noch
gesunden Arm am Kragen und zog ihn hoch.
Ein schwaches funkeln zwischen den Steinen.
Harry blickte sich gehetzt um.
"So bring ich dich doch noch an den Galgen, Severus", zischte Malfoy mit
einem dünnlippigen Lächeln.
Malfoy warf Snape zu Boden und richtete abermals den Zauberstab auf ihn,
zum endgültigen, vernichtenden Schlag.
"Professor!!", schrie Harry.
"Das Schwert!! Das Schwert!!"
Harry schleuderte das Schwert Gryffindors mit letzter Kraft in Snapes
Richtung, mit einer blitzschnellen, fast panischen Bewegung, hatte es Snape
in den Händen -
"AVADA KEDAVRA!!"
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