Ende eines verlorenen Lebens


1. Kapitel


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Unsterblich duften die Linden - Was bangst du nur?

Du wirst vergehen, und deiner Füße Spur Wird bald kein Auge mehr im Staube finden.

Doch blau leuchtend wird der Sommer stehn Und wird mit seinem süßen Atemwehn Gelind die arme Menschenbrust entbinden.

Wo kommst du her? Wie lang bist du noch hier? Was liegt an dir?

Unsterblich duften die Linden .

(Ina Seidel)

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